Wir alle sehnen uns nach Gewissheit, doch nichts ist gewiss
— Aleana Egan
Aleana Egan ist eine irische Künstlerin, die mit Skulptur, Film und Malerei arbeitet. Ihre Praxis untersucht psychische Erfahrungsräume und die Wandelbarkeit von Form und verbindet innere Zustände mit Beobachtungen der äußeren Welt. Stark geprägt von Literatur und Kino nutzt Egan diese Quellen als atmosphärische Einstiegspunkte und nicht als narrative Referenzen.
Ihre skulpturalen Arbeiten verbinden zurückhaltende, architektonische Elemente mit häuslichen Materialien wie Gips, Karton, Stoff und matter Farbe. Die Formen fungieren als Spuren oder Eindrücke – intuitive Reaktionen auf Erinnerung, Ort und Wahrnehmung, die der sprachlichen Artikulation vorausgehen. Ein Gefühl von Fluidität und Offenheit verbindet ihr Werk medienübergreifend.
Egan hatte 2015 ihre erste Ausstellung bei Konrad Fischer. Sie stellte unter anderem im SculptureCenter, New York; in der Kunsthalle Basel; der Kunsthalle zu Kiel; im Landesmuseum Münster; in Kettle’s Yard, Cambridge; in Jupiter Artland, Edinburgh; in der Leeds Art Gallery; in Lismore Castle Arts (2024); in der Douglas Hyde Gallery, Temple Bar Gallery + Studios sowie im IMMA, Dublin, aus und nahm an der Berlin Biennale teil. Zu ihren jüngeren Einzelausstellungen zählen das Künstlerhaus Bremen (2021), die NICC Vitrine, Brüssel (2020), und Farbvision, Berlin (2019).
Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter das Irish Museum of Modern Art, Dublin; der FRAC des Pays de la Loire; das Dallas Museum of Art sowie The Arts Council of Ireland. Sie lebt und arbeitet in Dublin.
