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Bernd & Hilla Becher
Berlin, 1 - 31 Mai 2025
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Bernd & Hilla Becher

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Bernd & Hilla Becher

Bereits in den frühen 60er Jahren machten Bernd & Hilla Becher die Funktionsbauten der Montanindustrie zu zentralen Motiven in ihrem photographischen Werk. Dabei ging ihr Anliegen weit über das dokumentarische der oft schon kurze Zeit später nicht mehr existierenden Bergwerks- und Hüttenanlagen hinaus. 1970 zeigten sie ihre erste Einzelausstellung bei Konrad Fischer und benannten diese technischen Bauten Anonyme Skulpturen: „Es sind im wesentlichen Bauten, bei denen Anonymität als Stilprinzip erkennbar wird. Ihre Eigentümlichkeiten sind nicht trotz, sondern wegen des Mangels an Gestaltung entstanden." Die von dem Düsseldorfer Künstlerpaar entwickelte strikte Systematik folgte ihrem enzyklopädischen Ansatz und etablierte die Idee von Photographie als konzeptueller Kunst.

Heute blickt die Konrad Fischer Galerie auf eine über 50jährige vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Bernd & Hilla Becher und in der Nachfolge dem Estate in Person von Max Becher zurück. Wir freuen uns sehr, die aktuelle Ausstellung zu präsentieren, die vier Motivgruppen in ihren Fokus stellt. 

Die untere Etage ist den Wohnhäusern der Nachkriegszeit im Ruhrgebiet gewidmet. Insbesondere hier wurden während des Krieges zahlreiche Wohnbauten zerstört, die neuen Häuser waren schlicht, meist ohne Dekor, ihre Geschosshöhe wesentlich niedriger als bei den Vorkriegsbauten. Eine Besonderheit im Werk von Bernd & Hilla Becher stellt die 1972 entstandene 8-teilige Abwicklung des Hauses Sternbuschweg 362 in Duisburg dar. Während die Umgebung im Krieg oder kurz danach zerstört worden war, blieb das  mehrgeschossige Vorkriegswohnhaus mit angegliedertem Seitenflügel als Solitär stehen. In 45° Schritten umrunden die acht Photographien das Gebäude. 

Die Bechers haben den Wasserturm als einen „hochgestellten Wasserbehälter auf turmartigem Unterbau" beschrieben. Innerhalb eines komplexen Systems zur Trinkwassergewinnung und -versorgung dient er als Speichermedium. Die funktionalen Anforderungen erlauben hier eine große architektonische Gestaltungsvielfalt, deren starke regionale Ausprägung sich in den ausgestellten Wasserturmmotiven aus England, Belgien, Frankreich und dem Ruhrgebiet zeigt. 

Das obere Geschoss widmet sich den Details der Industrieanlagen. Eine 12-teilige Typologie und eine Reihe von Einzelphotographien, Unteransichten von Hochöfen,  zeigen die unzähligen Versorgungsleitungen und -rohre, die sich mal parallel, mal als kaum zu entwirrendes Gewebe durch die Anlagen ziehen. Andere Werke zeigen Bandübergaben aus der Zeche Hannover in Bochum, an denen die gewonnene Kohle von einem Förderband auf ein anderes übergeben wird. 

Die Getreidespeicher aus den USA und Frankreich unterscheiden sich deutlich in ihrer Größe. Während die Silos in den weitläufigen Getreideanbaugebieten der USA eine Vielzahl an Röhren aneinander reihen, finden sich in Frankreich auch wesentlich kleinere Gebäude als Speicher. 

Bernd (1931-2007) und Hilla Becher (1934-2015) lebten und arbeiteten in Düsseldorf. Ausgewählte Einzelausstellungen waren u.a. im Metropolitan Museum of Art, New York (2022), im San Francisco Museum of Modern Art (2022), im National Museum Cardiff, Wales (2019), im Josef Albers Museum, Quadrat Bottrop (2018), in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln (2016, 2013, 2010, 2006), in der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof, Berlin (2005), im Centre Georges Pompidou, Paris (2004), in der K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (2003) und auf der 44. Biennale Venedig (1990). Zu den bedeutenden Gruppenausstellungen gehören u.a. die in der Barbican Art Gallery, London (2014), in der Pinakothek der Moderne, München (2014, 2004), dem MoMA, Museum of Modern Art, New York (2013), dem Guggenheim Museum, New York (2010), der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof, Berlin (2008), The National Museum of Modern Art, Tokio (2005), UCLA Hammer Museum, Los Angeles (2004), Tate Modern, London (2004, 2003) und auf der  Documenta XI, VII, VI und V, Kassel (2002, 1982, 1977, 1972). 

Am 4. September 2025 eröffnet die Photographische Sammlung, SK Stiftung in Köln die Ausstellung: Bernd & Hilla Becher - Geschichte einer Methode.

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