Wir freuen uns sehr, neue Arbeiten von Alan Charlton zeigen zu dürfen. Auf konzeptuelle Weise untersucht Alan Charlton innerhalb eines festgelegten Rahmens die Möglichkeiten von Malerei, indem er seit 1970 auf jeglichen Pinselduktus und eine persönliche Handschrift verzichtet. Variationen entstehen durch unterschiedliche Grautöne, Formgebung und Größe. Die Leinwände sind stets monochrom gehalten. Der Tiefe des klassischen Keilrahmens von 4,5 cm unterliegen alle Arbeiten in ihrer Grundstruktur: jeweils ein Vielfaches des Faktors 4,5 definiert die Bildgrößen. Das Maß bestimmt nicht nur die Formate der einzelnen Leinwände, sondern auch deren Intervalle untereinander. Allen Serien ist jedoch immer die Bezugnahme der Bilder zur Wandfläche und zum Ausstellungsraum gemein.
Während Charlton in seinen vorangegangenen Arbeiten eine Vielzahl von Formen deklinierte und Leinwände in unterschiedlichen Grautönen kombinierte, ist nun in strikter Konsequenz die An- und Abwesenheit von Farbe Thema seiner neuesten Werkserie. Der Künstler kombiniert seine monochromen grauen Leinwände mit jeweils im Format identischen naturbelassenen Leinwänden. 'I want my paintings to be: abstract, direct, urban, basic, modest, pure, simple, silent, honest, absolute.' , so Alan Charlton selbst über sein Werk.
Charltons Arbeiten befinden sich u.a. in den Sammlungen der Tate Gallery in London, im Stedelijk Van Abbemuseum Eindhoven, im Stedelijk Museum Amsterdam, im Museum Kurhaus Kleve, im Centre Pompidou und im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, im Musée de Grenoble, im Castello di Rivoli in Turin sowie im Guggenheim Museum in New York.
