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Thomas Ruff
tableaux russes and tableaux chinois, Düsseldorf, 13 Mai - 26 August 2022
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Thomas Ruff: tableaux russes and tableaux chinois

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Thomas Ruff, tableaux russes and tableaux chinois

Die Konrad Fischer Galerie freut sich, erstmalig die großformatigen Fotografien der neuen Serie tableaux russes von Thomas Ruff im Kontext seiner bereits bekannten Serie tableaux chinois in Düsseldorf zu zeigen.

 

Seit vielen Jahren interessiert sich Thomas Ruff für das Genre der Propagandafotografie. Der Beginn der thematischen Auseinandersetzung mit diesen Fotografien liegt etwa zwanzig Jahre zurück, als der Künstler Bildbände über Mao Zedong und ein Konvolut verschiedenster Fotomagazine erwarb, darunter das Magazin La Chine, die französische Ausgabe einer Zeitschrift der Kommunistischen Partei Chinas, speziell für den Vertrieb im Ausland produziert und zunächst als China Reconstructs ab 1949, dann von 1963 sowohl in westlichen Ländern (Frankreich, Großbritannien, Spanien, Deutschland) als auch in der Türkei, Ägypten und Südamerika vertrieben. Dargestellt wurden vornehmlich politische Akteure und die Errungenschaften der Kulturrevolution als idealisierte Bilder des chinesischen Lebens: die alltägliche Arbeitswelt, Militärübungen, Paraden, Sportveranstaltungen sowie Opern- und Ballettaufführungen.

 

Für die tableaux russes greift Thomas Ruff auch auf Fotografien zurück, die seit den 1930er Jahren in sowjetischen Propaganda-Magazinen wie URSS en construction publiziert werden. Für das Magazin USSR in Construction, das seit 1931 in mehreren Sprachen erschien und dessen erste Ausgabe der russische Schriftsteller Maxim Gorki selbst übernahm, arbeiteten so namhafte Künstler*innen wie Alexander Rodchenko, El Lissitzky, Warwara Stepanova und der Foto-Journalist Max Alpert. Nachdem der Konstruktivismus als bourgeoise Kunstform von der Stalin-Nomenklatura massiv denunziert wurde, stellte der Verlag die Publikation ein. Die nachfolgende Zeitschrift Soviet Union erschien ab 1950.

 

Mit seinen aktuellen Arbeiten untersucht Thomas Ruff einmal mehr die Kluft zwischen Repräsentation und Realität. Das historischen, teils inszenierten, teils stark bearbeiteten analogen Vorlagen bilden das Ausgangsmaterial, das der Künstler digital weiter bearbeitet und mit den Pixelrastern des 21. Jahrhunderts kollidieren lässt.

 

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