Die Konrad Fischer Galerie Berlin freut sich, Alan Charlton’s Ausstellung „New Vertical Triangle Paintings" ankündigen zu dürfen. ‘I want my paintings to be: abstract, direct, urban, basic, modest, pure, simple, silent, honest, absolute.’ So beschreibt der 1948 in Sheffield (GB) geborene Künstler sein Werk, das seit 1970 ausschließlich aus monochrom grauen Bildern besteht und seit 1972 kontinuierlich in der Konrad Fischer Galerie ausgestellt wird.
Auf konzeptuelle Weise untersucht Alan Charlton innerhalb eines festgelegten Rahmens die Möglichkeiten von Malerei, indem er auf jeglichen Pinselduktus und eine persönliche Handschrift verzichtet. Variationen entstehen lediglich durch unterschiedliche Grautöne, Formgebung und Größe. Die einzelnen Leinwände sind stets monochrom gehalten. Der Tiefe des klassischen Keilrahmens von 4,5 cm unterliegen alle Arbeiten in ihrer Grundstruktur: jeweils ein Vielfaches des Faktors 4,5. Das Maß bestimmt sowohl die Formate einzelner Leinwände, wie auch deren Intervalle untereinander. Trotz einer konstanten Beibehaltung dieser konzeptuellen Vorgaben erscheint Charltons Werk in formaler Hinsicht äußerst vielfältig. Variationen der Slot-, Hole-, Line-, Cross-, Border-, Channel- und Grid-Paintings, die noch der klassischen rechtwinkligen Leinwand verhaftet sind, werden ab 2012 von dreieckigen Formaten abgelöst, den Triangle Paintings. Als konsequente Weiterführung kann ihre Aufteilung in gleichmäßige horizontale Leinwände gesehen werden, die nun in dieser Ausstellung präsentiert werden. Allen Serien ist die Bezugnahme der Bilder zur Wandfläche und zum Ausstellungsraum gemein.
Alan Charltons Arbeiten befinden sich in den Sammlungen folgender Institutionen: Tate Gallery, London, Stedelijk Van Abbemuseum Eindhoven, Stedelijk Museum Amsterdam, Hallen für Neue Kunst Schaffhausen, Museum Kurhaus Kleve, Centre Georges Pompidou, Paris, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Musée de Grenoble, Castello di Rivoli, Turin, Guggenheim Museum, New York, u.a.
