Die Konrad Fischer Galerie freut sich, in einer zweiten Einzelausstellung eine neue Gruppe von
Gemälden und Arbeiten auf Papier der amerikanischen Künstlerin Melissa Kretschmer vorzustellen.
Die Ausstellung eröffnet am 16. Januar und läuft bis zum 7. März.
Die Arbeiten von Melissa Kretschmer bewegen sich in einem Bereich zwischen Malerei und Skulptur.
Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Materialien wie Sperrholz, Bienenwachs, Pergament
und Gouache verleihen der Kunst eine Präsenz sowohl auf der Fläche, als auch im Raum.
In ihrem facettenreichen Oeuvre von kleinformatigen Glasplatten, die mit Bienenwachs, Tusche und
Silikon zu geometrischen Mustern fixiert werden bis hin zu den großformatigen Installationen sind
Material und Licht die Hauptthemen.
In dem neuen Werkzyklus dringt Melissa Kretschmer durch Aussägungen und Einschnitte ins Innere
der Volumina ein.
Jedes Werk zielt auf den Ausgleich zwischen Innen und Außen, zwischen Faktur und Substanz,
zwischen Oberfläche und Kern, zwischen eigener und aufgetragener Farbe, zwischen Transparenz
und Dichte. In der feinen Abstimmung von Holz, Farben, Linien und Auslassungen finden die dichte
Materialität des Sperrholzes und die subtile Oberfläche zu einer überzeugenden Einheit.
Ich möchte stärker in die Oberfläche eindringen, um alle Aufmerksamkeit der Spannung zwischen
Oberfläche und Körper zu widmen. Die Materialien an sich haben einen Reichtum an Farbe und
Struktur, den ich immer wieder versuche heraus zu heben. (Melissa Kretschmer)
Melissa Kretschmer (b. 1962) studierte am Art Center College of Design in Passadena in Kalifornien.
Sie lebt und arbeitet in New York.
