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Susan Philipsz
Slow Fresh Fount, Berlin, 1 Mai - 20 August 2021
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Susan Philipsz: Slow Fresh Fount

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Susan Philipsz, Slow Fresh Fount

„Immer, wenn ich einen Raum betrete, mit dem ich arbeiten möchte, sei es eine Galerie oder ein Museum, eine Zisterne in Italien oder ein Silo in Brandenburg, rufe ich in den Raum, um seine Akustik zu messen. Es ist eine instinktive Reaktion. Indem ich meine Stimme in einen Raum projiziere, messe ich diesen Raum; durch die Resonanz und das Echo kann ich das Volumen, die Größe und die Tiefe dieses Raumes bestimmen“, erklärt Susan Philipsz ihre Arbeitsweise.


Ben Jonsons Gedicht „Slow Fresh Fount“, in dem Echo den Tod von Narcissus beklagt, ist titelgebend für Susan Philipsz jüngste Ausstellung. Echo bittet ihre Umgebung, sich ihrer Trauer anzuschließen. In Form eines vierteiligen Madrigals wurde es nachträglich ebenfalls vertont. Philipsz hat jeden der Töne von Sopran, Alt, Tenor und Bass separat gesungen, aufgenommen und die Töne abstrahiert, um einen größeren Fokus auf das von ihnen erzeugte Echo zu legen. Sie hat die Komposition derart aufgeschlüsselt, dass sowohl einzelne abstrakte Töne als auch Fragmente der ursprünglichen Melodie zu hören sind.

Die Räume der Konrad Fischer Galerie besitzen eine besondere Akustik mit vielen Echos und Nachhall. Die Töne einer Ebene sind auf der anderen ebenfalls hörbar. Dies veranlaßte Susan Philipsz eine Reihe von Ölfässern, deren Böden mit Lautsprechern versehen sind, auf der ersten Ebene zusammen zu stellen, während auf der zweiten Ebene drei große Silos, ebenfalls mit Lautsprechern versehen, von der Decke hängen. Aus diesen Körpern erklingen rohe, elementare, mittels ihrer Stimme erzeugte Töne. Die akustische Resonanz der Behälter ist deutlich hörbar, die Fässer und Silos verfügen über unterschiedliche Volumina und dadurch auch eine unterschiedliche Akustik. Die Anordnung der Fässer vermittelt die Idee eines gegenseitigen Anrufens. Zu einem bestimmten Zeitpunkt überlappen sich die Klänge und harmonieren, wodurch zufällige Klangmuster entstehen, die sich dann wieder verschieben und die Aufmerksamkeit auf den Dialog der Klangkörper im Raum richten.

Ergänzt wird die skulpturale Installation von einer Reihe von „Salt Paintings“. Eingetaucht in eine Salzlösung erzeugen die kristallinen Rückstände beim Trocknen ein zufälliges Muster auf der Oberfläche. Einige der Leinwände sind zusätzlich mit Fragmenten des Gedichts von Jonson versehen, andere bleiben abstrakt. Sie spielen auf die salzigen Tränen an, die Echo um Narcissus weint.

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