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Rita McBride
Generatives, Düsseldorf, 10 November 2023 - 17 Februar 2024
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Rita McBride: Generatives

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Rita McBride, Generatives

Das Oeuvre von Rita McBride umfasst ein vielfältiges Themenspektrum, das scheinbar spielerisch die Bereiche Kultur, Kunst, Politik und Gesellschaft auf kreative, poetische und kritische Weise miteinander verknüpft und dabei unterschiedlichste Materialien und Maßstäbe verwendet. Ihre Ausstellung in der Konrad Fischer Galerie Düsseldorf mit dem Titel Generatives ist eine elaborierte Zusammenschau von Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten sowie von neu entworfenen Objekten, die von Zeitungsboxen auf den Bürgersteigen der sprichwörtlichen „Main Street USA“ inspiriert wurden.

 

Für Rita McBride ist es von grundlegender Bedeutung, Kunst selbst als ein generatives Modell zu betrachten, ein Modell, das die Kraft oder Funktion hat, etwas zu erzeugen, hervorzubringen, zu produzieren oder zu reproduzieren. Dabei sind die Fähigkeiten und Möglichkeiten, sich frei zwischen den Disziplinen und Zeiten zu bewegen, von zentraler Bedeutung. So entwickelt sie in ihrem Werk auch „support structures“ für kollaborative Arbeiten mit anderen Künstler*innen, die dann als Ausgangspunkte für neue Arbeiten fungieren, wie etwa in ihrer groß angelegten Installation Arena (aktuell ausgestellt im Dia:Beacon, New York).

Freiheiten, sowohl die künstlerischen als auch die sprachlichen, sind von eminenter Bedeutung für jedes Gemeinwesen, jede Demokratie. Im aktuellen Tagesgeschehen geraten diese Freiheiten immer häufiger unter Druck. In diesem Kontext und im gegenwärtigen Klima globaler geopolitischer Spannungen, Kriege und gesellschaftlicher Spaltungen wird der systemrelevante Wert der Kunst erneut zur Disposition gestellt. Zugleich sind diese Debatten für die Beeinflussung durch konspirative Erzählungen, ihre Verbreitung und Reproduktion anfällig. 

 

Im ersten Obergeschoss werden verschiedene Arbeiten aus dem Themenfeld Informationszirkulation miteinander verknüpft: gefundene und überarbeitete Boxen für kostenlose Werbeprospekte oder Zeitungen aus schwarzem und weißem Metall. Eine Drehtür (Threshold), in der sich eine kleine Bronze-Skulptur eines flüsternden Buckligen (Hunchback) findet, verbindet und trennt die beiden Ausstellungsräume zugleich.

Ein hybrides Rednerpult (Tulip Pulpit) wurde inspiriert von einer Geschichte über ein Display, das sich im Atelier des Architekten Luis Barragán befand. Dort soll er provokante Zeichnungen, Reproduktionen und Lieblingsobjekte auf einem speziellen Sockel platziert haben, um Besucher *innen einzuladen, einen dieser Gegenstände mitzunehmen und ihn durch etwas zu ersetzen, das sie für wertvoll erachten. An der angrenzenden Wand befindet sich ein mit einem Mikrofon und einem Windschutz ausgestattetes „management podium“ (Testing 1, 2, 3), das auf eine Reihe früherer Arbeiten verweist: die Middle Managers (Strukturen zur Übertragung von Strom und Informationen).

 

Im zweiten Stock ist eine Textarbeit von Lawrence Weiner huckepack auf einem weißen Tunnel aus leichtem Gittergewebe mit dem Titel Pharmakon angebracht, was im Griechischen sowohl Heilmittel als auch Gift bedeutet. Dieses Gemeinschaftswerk mit dem Titel Piggybackback wird von einer Reihe industriell anmutender Rohre begleitet, die normalerweise für die Ummantelung elektrischer Leitungen benutzt werden und aus einem eher ungewöhnlichen Material bestehen: Carrara-Marmor (Marble Conduits).

 

Im Vorderhaus finden sich Arbeiten der Künstlerin aus den Jahren 1992 bis 2008 in den unterschiedlichsten Materialien: Hanging Plant, gefertigt aus Muranoglas, ein Ensemble bestehend aus zwei Stadtplänen aus Schmiedeeisen, Bronze und Kupfer, Settlements, Marfa und Caiba, und dem berühmten "Plan Obus" von Le Corbusier in weißem Neon mit dem Titel A little dust. Begleitet werden diese Werke von sehr farbenfrohen Templates, einer burgunderroten Markise, Awning, aus Aluminium und Vinyl, einer Parking Garage aus Bronze und den Skylights aus Aluminium.

 

Rita McBride, 1960 in Des Moines, Iowa, geboren, lebt als Künstlerin und Pädagogin in Düsseldorf und den USA. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt und befinden sich in den Sammlungen bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Ihre zahlreichen öffentlichen Projekte beschäftigen sich mit Gemeinden und Politik in den USA und Europa. Bereits seit 2003 lehrt Rita McBride als Professorin für Kunst und Architektur an der Kunstakademie Düsseldorf, zwischen 2012 und 2017 als deren Rektorin. Ihre großformatigen Arbeiten sind derzeit in der Dia Art Foundation in Beacon, New York, und im Hammer Museum in Los Angeles, Kalifornien, zu sehen, zuvor im Museum De Pont in Tilburg, im Bauhaus Museum in Dessau und im WIELS in Brüssel.

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