Richard Long at Smithsonian’s Hirshhorn Museum, Washington, D.C., USA

Letztes Jahr eröffnete das Hirshhorn Museum die Ausstellung „Big Things for Big Rooms“, die die Entwicklung immersiver, großformatiger Kunstwerke seit den späten 1960er-Jahren nachzeichnet. Die Präsentation von zehn Kunstwerken – fünf davon werden zum ersten Mal im Museum gezeigt – stammt größtenteils aus der Sammlung des Hirshhorn. „Big Things for Big Rooms“ bietet eine multisensorische Untersuchung darüber, wie Künstler*innen Installationsarbeiten schaffen, die die Grenzen des Kunstwerks und die Rolle der Besucher*innen erweitern.

„Big Things for Big Rooms“ ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil stellt die Entwicklung von „Environments“ vor – ausladenden Installationen von Pionierkünstlern wie Robert Irwin, dessen Werk die „Light and Space“-Bewegung prägte, und dem Land-Art-Künstler Richard Long. Die zweite Hälfte zeigt, wie zeitgenössische Künstler*innen wie Paul Chan, Olafur Eliasson und Mika Rottenberg diese grundlegenden Ideen auf unterschiedliche Weise erweitern, oft unter Verwendung von Alltagsmaterialien.

 

Obwohl der Transport einer massiven Menge an Steinen in eine Galerie oder ein Museum sich von dem flüchtigen, einsamen Prozess des Gehens unterscheidet (den Long als das eigentliche Kunstwerk betrachtet), evoziert „Carrara Line“ – die in der Ausstellung gezeigte Arbeit – die Route und Dauer einer Reise. Sie bietet einen Verweis auf den Ort und bildet einen starken Kontrast zu klassischen Marmorskulpturen.

 

Die Ausstellung wird von der Chefkuratorin des Hirshhorn, Evelyn C. Hankins, mit Unterstützung der kuratorischen Assistentin CJ Greenhill Caldera organisiert.

 

Image credit: Richard Long, "Carrara Line," 1985. Marble.

Photography: Rick Coulby

© 2026 Richard Long. All Rights Reserved, DACS, London / ARS, New York. Joseph H. Hirshhorn Purchase Fund, 2007. The Panza Collection. 

21 November 2025 - 4 July 2027